Das Jahr 2003

Nach einigen Gastauftritten im November 2002 und kaum Erholungsmöglichkeiten fing die Vorbereitung für die Arnold Classic im Dezember 2002 an. Die Arnold Classics ist sicherlich nach dem Mr. Olympia die wichtigste Meisterschaft.
Ich war ziemlich nervös, vor allem als ich hörte, welche Spitzenleute an den Start gingen. Ich rechnete mir nicht viele Chancen auf die Top 6 aus und hoffte einfach auf einen guten Wettkampf bei meiner ersten Teilnahme in Columbus.
Mitte Januar wurde schnell klar, dass meine Form wieder sehr gut werden sollte. Vielleicht konnte ich ja doch für eine kleine Sensation sorgen und das Finale knacken. Das Training lief sehr gut – keine Krankheiten oder Verletzungen. Und meine Form wurde täglich besser – vor allem mein Rücken, welchen ich in letzter Zeit als meine größte Schwäche betrachtete.

So flog ich voller Hoffnung, und motiviert bis zum Anschlag, in die USA. Den ersten Dämpfer bekam ich am Airport, als mein Koffer mit dem kompletten Essen nicht ankam, und ich die Auskunft erhielt, dass dieser erst am folgenden Tag in Columbus eintreffen sollte. Also fuhr ich noch am gleichen Abend in den Supermarkt, um alles Nötige zu kaufen, damit ich mit der Aufladung beginnen konnte.

Meine Form war abends schon gut, aber als ich am nächsten Morgen aufwachte, sah ich wirklich sensationell aus – hart und dick. Ich war bereit für den Wettkampf!

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Die Auslosung ergab, dass ich im Line-Up neben Cutler stehen würde, was sich für meinen Vorteil herausstellen sollte.

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Die Vorwahl lief sehr gut und es war von Platz 2 bis 4 alles drin. Mein Posing war auch in Ordnung und im Posedown machten wir alle eine super Show. Letztendlich wurde es dann der dritte Platz!

Der Hammer: ich hatte es wohl endgültig geschafft mich in der Bodybuilding-Spitze zu etablieren. Abends bekam ich dann von vielen bestätigt, dass es die bisher beste Form meines Lebens war und ich eigentlich auch Cormier im Sack hatte.
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